Bionik an der Eberhard-Karls Universität Tübingen 

An der Universität Tübingen werden bionische Fragestellungen an Instiuten der Biologie, Chemie und Geowissenschaften verfolgt. Hierbei steht die Grundlagenforschung im Vordergrund, wobei der Frage nachgegangen wird, welche funktionellen Eigenschaften aus bestimmten morphologischen Strukturen oder Biomaterialien resultieren und wie diese in technische Systeme übertragen werden können.

Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Werkstoffentwicklung, Fluidverhalten und Grenzflächen. Hierbei interessieren uns derzeit die Entwicklung neuer Verbundmaterialien sowie die Analyse biologischer Klebsysteme. Als biologische Vorbilder dienen uns dabei vor allem marine Wirbellose und Insekten.

In der Seitenleiste "Arbeitsgruppen und Projekte" erhalten Sie detaillierte Beschreibungen der kooperierenden Forschungsgruppen sowie eine Einführung in die bionischen Projekte. Zu jedem der bionischen Forschungsprojekte ist eine Pressemappe verfügbar, die allgemeinverständlich und in aller Kürze die biologischen Systeme und Ziele des Projekts zusammenfassen.

 

Bionisches Arbeiten bedeutet vernetzt zu sein 

Ein großer Vorteil des Bionik-Standorts Tübingen liegt in der starken Vernetzung unterschiedlicher Fachbereiche, die in Form zahlreicher Kooperationen und gemeinsamer Projekte der verschiedenen Arbeitsgruppen ersichtlich wird. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit besteht sowohl auf dem Gebiet wissenschaftlichen Arbeitens als auch im Bereich der  Bionik-Ausbildung von Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche und Ausbildungsstadien.

Neben der oben beschriebenen intrauniversitären Verknüpfung bestehen auch zahlreiche Kooperationen mit Arbeitsgruppen anderer Universitäten und Institute sowie mit mittelständischen Unternehmen, die die wirtschaftliche Umsetzung evaluieren und vorantreiben.

Die Tübinger Bioniker sind im Kompetenznetz Biomimetik organisiert (links, Broschüre)  

      

 


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Aktuell - Neuer ICD/ITKE Research Pavilion eröffnet:

Am 10. April 2014 wird der aktuelle ICD/ITKE Forschungspavilion eröffnet!

Hintergrundinformationen, Vorstellung der Kooperationspartner und Fotografien gibt es hier 

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Beitrag zum Thema "Bionik" im Uniradio Tübingen:

Im Universitätsradio Tübingen wurde am 15. September 2013 ein interessanter Beitrag zum Thema "Bionik" ausgestrahlt. Der Beitrag klärt den Hörer über die Bedeutung der interdisziplinären Forschungsrichtung auf und beschreibt die Chancen bionischen Arbeitens. Prof. Oliver Betz, Zoologe am Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen, veranschaulicht als Interviewpartner die Geschichte sowie den aktuellen Stand der bionischen Forschung anhand interessanter Beispiele.

(Uniradio_September 2013.MP3 Download

 

 

 

 

 

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Arbeitsgruppen und Projekte:
   

Projekt Insekten-Adhäsive

Komplexe Adhäsionsmechanismen wirbelloser Organismen als Vorbild für biomimetisch inspirierte Haftsysteme 

[Pressemappe]


   

Projekt Seeigel-Schutzhelm

Die Stacheln des Griffelseeigels  - Vorbild für fluidtransparente Einschlagschutzsysteme

[Pressemappe]  


 

 Projekt Wassertransport

 Der pflanzliche Wassertransport und seine technische Anwendbarkeit  

 [Pressemappe]


 

Projekt Nebelernte

Nebelernte in der belebten Natur - Inspiration für technische Aerosolabscheidung

[Pressemappe